Willkommen

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Das Sage Hospital ist ein Kinderkrankenhaus im Senegal/Westafrika, zwei Autostunden südlich von Dakar. Dieses Haus wird, initiiert durch Cynthia Clottey und Katharina von Ballestrem, seit 2003 vom Verein Sage Hospital e.V. wieder aufgebaut, erweitert und mit den Mitteln für seinen alltäglichen Betrieb versorgt.

Möglich gemacht wird dies zum einen durch die intensive Unterstützung von privaten Spendern. Des Weiteren hat der Sage Club Berlin die Patenschaft für das Hospital mit übernommen und veranstaltet regelmässig Events, deren Erlös dem Verein zugute kommen. Alle am Projekt Beteiligten arbeiten ehrenamtlich ohne finanzielle Vergütung. Jede Spende hilft und wird direkt dem Krankenhaus und seinen zur Zeit etwa 700 monatlichen Patienten zugeführt.

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Diese Seite soll Ihnen das Projekt erlebbar machen und Ihnen die Möglichkeit geben, sich über den aktuellen Stand der Dinge zu informieren.

Es ist vollbracht! Samba lebt wieder bei seiner Familie in Gagnabougou!

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Mitte Februar sind wir mit Samba und Absa, die wegen einer Nachuntersuchung in der Heliosklinik in Berlin war, zurück nach Dakar – Senegal geflogen. Vorort haben versucht, beiden Kindern ein Umfeld zu schaffen, in dem sie trotz ihrer noch gesundheitlichen kritischen Situation, wieder vereint mit ihren Familien leben können.

Das ist nicht ganz einfach, da wir in Gagnabougou, dem Heimatdorf von Samba, mit einer völlig neuen Familiensituation konfrontiert worden sind. Da die Schwester von Sambas Mutter gestorben ist, leben nun noch weitere 5 Kinder in dem Haus der Mutter. Das bedeutet, die Mutter von Samba muss sich jetzt um 12 Kinder alleine kümmern – 7 Eigene und 5 von der verstorbenen Schwester. Das ist ein Mammutaufgabe für sie und hat unsere Planung, die Renovierung und Sanierung für Sambas Zuhause, die wir mit unseren beschränkten finanziellen Mitteln vor Ort umsetzen wollten, völlig über den Haufen geworfen.

Doch wir haben erstmal eine gute Zwischenlösung für Samba gefunden, die ein hygienischen Umfeld, das für Sambas Genesung wichtig ist, erstmal garantiert. Da es weder Strom noch fließend Wasser in Gagnabougou gibt, wird Samba nun täglich vom Schulbus beim SAGE Hospital abgesetzt und von dort von seinem Onkel Sidi abgeholt. Im Krankenhaus kann er seine Medikamente einnehmen, die kühl gelagert werden müssen und sich waschen. Wir haben ebenfalls Mitarbeiter von Sambas Schule involviert, die Samba bei den Mahlzeiten begleiten.
Den neuen Tagesablauf haben wir mit Samba während unserer Reise ausprobiert und Samba schien im Moment ganz gut damit klar zu kommen. Ziel bleibt es dennoch, dass Samba sich so schnell wie möglich komplett in das neue Familienleben integriert und seinen Platz in der neuen Großfamilie findet. Dafür müssen wir uns jedoch ein neues Konzept für eine Großfamilie mit 12 Kindern überlegen, das die hygienischen Voraussetzungen für Sambas Überleben einbezieht.

Schule:
Samba und Absa sind in der Schule – Les Cajoutiers angemeldet – eine sehr gute und renommierte Schule in Warang – die von einer Belgierin geleitet wird.
Absa hat sich sehr gut integriert und nimmt rege am Unterricht teil. 30 Minuten ihrer Mittagspause verbringt sie mit Ali, dem Krankenpfleger der Schule und macht unter seiner Anleitung und Aufsicht ihre therapeutischen Übungen, die Ihr von der Heliosklinik aufgetragen worden sind.

Auch Samba hat sich schnell in seine Klasse C I A eingelebt und mag seine Lehrerin Mme Claire, die über seinen gesundheitlichen Zustand informiert ist und ein besonders Auge auf ihn hat. Er ist sehr aufmerksam im Unterricht und gibt sich viel Mühe sein Französisch zu verbessern und mitzuhalten. Neben Schreiben, Lesen. Rechnen und Singen ist sein Highlight der Woche sein zweimal wöchentliches Judotraining.

Samba kommt für seine Untersuchungen in der HELIOS-Klinik und seine geplante nächste Operation Anfang Juni wieder nach Berlin.
Wir sind alle sehr gespannt über seinen Gesundheitszustand und seine Erzählungen und werden berichten :-))))

Fatou geht es auch gut. Wir haben sie bei der Mardis Gras Feier ihre Schule besucht …. Sie sah wunderschön aus in ihrem tradionellen Kostüm und hat sich sehr über unser Wiedersehen gefreut

Neben Samba, Absa und Fatou gibt es noch einiges über unser Krankenhaus SAGE Hospital zu berichten…….. es wird gerade viel geplant …….mehr in Kürze!

Nochmals vielen vielen Dank für eure Unterstützung, eure Interesse und Eure Treue.

Willkommen in der Familie

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Begonnen hat die gemeinsame Geschichte von The BossHoss und dem SAGE Hospital an Bord eine Flugzeuges von Berlin nach Spanien. Alec und Sascha waren damals gerade unterwegs zum Aazkena Festival. Wie immer gab es für die Jungs auf einem Kurzstreckenflug dieser Art nicht allzu viel zu tun und so kamen die beiden mit der Flugbegleiterin Cynthia Clottey in Gespräch, die zu den Gründern des Vereins SAGE Hospital gehört. Cynthia erzählte den Jungs von ihrer Arbeit für das Kinderkrankenhaus, Alex und Sascha waren sofort begeistert.
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